Bondi Beach, einer der berühmtesten Strände Australiens

Beständige Brandung, schneeweißer Sandstrand, zerklüftete Klippen. Das ist Bondi Beach. Der Strand gilt als Verkörperung des australischen Lebensstils. Bereits 1890 stiegen hier die Sydneysider am Abend in die Fluten. Noch vor 100 Jahren war das Baden erst nach Einbruch der Dunkelheit erlaubt. Heute ist es schick, in “Bondi” zu wohnen, den Beach und die Campbell`s Parade mit charmanten Trendcafés und Bars vor der Tür. Wahrzeichen von Bondi sind die Mitglieder des 1906 gegründeten Rettungsschwimmer-Clubs. Ihre berühmten Badehosen gibt es beim “North Bondi Life Saving Club” auch für Nichtmitglieder.

Ein gesicherter Küstenpfad folgt den Sandsteinklippen zum ruhigen Tamarama Beach, weiter nach und hin zum Waverly Cemetery, für viele Sydneys schönster Friedhof. Blendend weiß thronen die Gräber auf dem schroffen Fels hoch über der Brandung. Weiter südlich folgen Lady Bay und Camp Cove, der nur oben ohne zulässt. Ist die Strömung zu stark oder die Brandung zu heftig, baden die Sydneysider in “rock pools”, in den Fels gehauene Meeresschwimmbecken. An der Landzunge bei Coogee entstand Wylie`s Bath in einer Aushölung im Felsen. Auf Pfähle gestützt kleben die Sonnendecks an den Klippen.

Beliebteste Möglichkeit, der Stadt zu entfliehen, ist der von Pinien gesäumte Sandstrand in Manly. Hafen und Pazifik verbindet die geschäftige Fußgängerzone “The Corso”, im “Ocean Food” gibt`s Sydney`s beste Fish ´n´ Chips. Im Aquarium “Oceansworld” füttern Taucher Stachelrochen und Haie. Draußen im Pazifik schützen Netze die Badenden vor Haien. Exclusivster Strand-Vorort ist indes Palm Beach, wo sich Millionäre, Pop- und Filmstars in Traumvillen mit herrlicher Aussicht niedergelassen haben.

Kultur der Aborigines – Die Ureinwohner Australiens

Als die Europäer im 18. Jahrhundert Australien besiedelten, waren die rund 750.000 Aborigines keineswegs eine homogene Rasse. Sie besaßen etwa 250 Sprachen, ihre Lebensart variierte von Gebiet zu Gebiet. Stämme wie die Tiwi an der Nordküste pflegten sehr intensive Kontakte zu Indonesien, so dass sich die Kultur wesentlich von derjenigen der isolierten Pitjantjatjaras in der Wüste Zentralaustraliens oder der Kooris im Südosten unterschied. Dennoch gibt es gemeinsame Züge im Leben der Ureinwohner, die sie über die Jahrhunderte bis heute in ihrern Traditionen bewahrt haben.

Traditionelle Lebensweise der Aborigines
Tausende von Jahren waren die Aborigines Jäger und Nomaden. Sie benutzten leichtes Werkzeug wie den Bumerang und bauten Hütten aus Lehm. Die Notwendigkeit weiterzuziehen ergab sich aus den Gegebenheiten der Region. So waren Menschen in Gegenden mit genügend Nahrung und Wasser sesshafter als jene, in deren Gegend es daran mangelte. Da die Ureinwohner meist in Gruppen lebten, splitterten sich die Völker bald im Klans mit unterschiedlichen Sprachen und Bräuchen auf. Leute mit gleicher Sprache schlossen sich in Kernfamilien zusammen, meist Mann, Frau, Kinder und vielleicht einige Freunde, um gemeinsam das tägliche Leben meistern zu können. Von Zeit zu Zeit trafen sich die Gruppen zu religiösen Zeremonien, Hochzeiten und zur Beilegung von Streitigkeiten. Der Handel spielte eine herausragende Rolle. Holz, Ockerfarben und Muscheln waren nur einige der Güter, die an den Handelsstraßen im ganzen Land getauscht wurden. Als englische Siedler weite Teile des Landes für sich beanspruchten, fand das Nomadenleben weitgehend ein Ende. Andere Bereiche ihrer traditionellen Lebensweise konnten sich die Aborigines jedoch bewahren. So genießen die Alten großen Respekt. Sie sind verantwortlich für den Fortbestand der Gesetze und die Bestrafung derer, die sie brechen oder die Geheimnisse alter Rituale preisgeben. Diese sind Teil des Glaubens, den die Aborigines “Traumzeit” nennen.

Traumzeit
Gesetze und Glaube der Aborigines sind von der Traumzeit geprägt. Sie basiert auf der Mythologie ihrer Schöpfungsgeschichte. Riesige Schlangen, uhrväterliche Schöpferwesen, sollen sich aus dem Erdinneren erhoben und auf Traumzeit-Wanderungen Täler, Flüsse und Berge erschaffen haben. Andere Ahnen ließen Sonne und Regen entstehen, den Menschen und die freie Natur. Orte, von denen man annahm, dass Vorfahren hier aus der Erde gekommen seien, sind heilig und Stätten für Zeremonien und Rituale. Der Glaube an die Traumzeit ist im wesentlichen eine religiöse Vorstellung und stellt die Lebensbasis der Aborigines dar. Sie glauben an eine sterbliche und eine unsterbliche Seele, die sich beide mit ihrer totemistischen Vorfahren verbunden fühlen. Jeder Familienklan führt seine Ursprungs auf die gleichen Ahnen zurück. Diese beschützen die Menschen, schicken aber Unheil, wenn sie verstimmt sind. So müssen einige Klanmitglieder über die heiligen Stätten wachen. Bei der Verletzung dieser Pflicht kommt es zu schweren Bestrafungen. Jeder Traumzeit-Geschichte bezieht sich auf eine Landschaft. Wenn zwei Landschaften aneinandergrenzen, bilden diese Geschichten Markierungslinien. Über diese können die Stämme Kontakt miteinander aufnehmen, da solche Linien den gesamten australischen Kontinent überziehen.

Tanz und Musik der Aborigines
Die Gesänge der Aborigines, die Geschichten über die Traumzeit-Ahnen erzählen, sind Bestandteil der Geisterverehrung. Oft sind die Worte unverständlich, da viele dieser Ahnengeschichten ein Geheimnis bergen. Als Begleitinstrument dient das Didgeridoo, ein etwa ein Meter langes, tief klingendes Blasinstrument. Auch der Tanz dient als Mittel zur Kontaktaufnahme mit den Ahnen. Heute erfährt der Tanz der Aborigines eine Renaissance, wobei sich traditionelle Elemente mit modernen mischen.

Neue Probleme
Obwohl heute nur wenige Ureinwohner als Nomaden leben, pflegen sie die Zeremonien, Schöpfungsgeschichten Kunst weiterhin als wichtige Bestandteile ihrer Kultur. Das Recht auf eigenes Land war lange eine ihrer wichtigsten Forderungen. Sie fühlen sich verantwortlich für das Land, das ihnen bei seiner Entstehung anvertraut wurde. Der Land Rights Act von 1976 trug zur Verbesserung der Lage bei. Es wurden Aboriginal Land Councils eingesetzt, die als Vermittler zwischen Regierung und Ureinwohnern fungierten. Wo Aboriginal-Rechte festgeschrieben sind, kann Land nicht verändert werden. In Gebieten mit einem großen Anteil an Aborigines gilt laut Regierung das moderne Gesetz neben dem Gesetz der Aborigines. So kann ein Gericht bei einem Aboriginal-Verbrecher Stammesrecht anwenden. Oft ist es grausam, erlaubt aber den Aborigines, nach ihrem eigenen Rechtssystem zu leben. Das Interesse an der Kunst der Aborigines hängt mit der neuerdings positiveren Einstellung der Australier zur Kultur der Urbevölkerung zusammen. Künstler wie Emily Kame Kngwarreye verbinden traditionelle Smart real wie Baumrinde und Ockerfarben mit Acrylfarben und Leinwand und öffnen damit die Traumzeit-Geschichten einer zeitgenössischen Interpretation.
Viele Aborigines leben heute in Städten, bleiben aber isolierte Fremde und suchen oft unter ihresgleichen Anschluss. Innerhalb des Landes der Aborigines gehen viele noch ihren medizinischen Praktiken nach und vollziehen traditionelle Rituale. Alle Bemühungen zum Trotz sind die Aborigines in Australien nach wie vor benachteiligt, vor allem im Hinblick auf Wohnung, Gesundheit und Erziehung. Aber das wachsende Interesse an ihrer Kultur und Tradition führt allmählich einer harmonischeren Koexistenz.

Das australische Outback

Das Outback gehört zu den letzten Gebieten der Erde, die noch nahezu unberührt sind. Karge Steinwüsten, glitzernde Salzseen, endlose Sanddühnen, ausgedorrte Creeks mit mächtigen Eukaliptusbäumen und rotes Buschland mit Spinifex und Saltbushes prägen das Bild genauso wie Oasen mit Palmen und heißen Quellen. Tagsüber können die Temperaturen bis auf 50°C steigen und nachts bis an die Frostgrenze fallen. Niederschläge sind selten, doch wenn sie kommen, verwandeln sie das Land für kurze Zeit in einen Blütenteppich.
Auf dem großen, geteerten Highways ist die Fahrt durch das Outback ein sicheres Abenteuer und bei genügend Wasser- und Benzinvorrat problemlos mit Wohnmobil oder Pkw zu meistern. Man sollte mindestens 3 oder 4 Liter Wasser pro Person und Tag mitnehmen und auch sollte man unvorhergesehene Stopps einkalkulieren. Die vielen Offroad-Strecken verlangen eine gute Vorbereitung, Erfahrung und einen Geländewagen. Wer diese Schlagloch- und Schotterpisten mit einem Leihwagen befährt, der keinen Allradantrieb besitzt und nicht ausdrücklich im Vertrag auch offroad zugelassen ist, verliert den Versicherungsschutz. Beste Reisezeit sind die Monate April bis Oktober. Im australischen Herbst und Winter sind die Straßen trocken, die Luft deutlich kühler. Im Sommer können sintflutartige Regenfälle die Straßen und Pisten unpassierbar machen.

Berühmt ist vor allem der Birdsville Track. Die ehemalige Viehtreiberroute, auf der 2002 der “Great Australian Cattle Drive” wiederbelebt wurde, verbindet Birdsville in Queensland mit Marree in Südaustralien. Die 514 km lange Piste führt durch “Gibber”-Steinebenen und wellenförmigen Dünen ins Herz der Simpson Desert.
Als härteste und längste Piste Australiens gilt die Canning Stock Route, auch ein alter Herdenweg, der über 2000 km von Halls Creek in den Kimberleys durch die Great Sandy Desert nach Wiluna führt, gute 800 km nordöstlich von Perth. Auf der Strecke müssen mehr als 1000 Dünen überquert werden und je nach Reisezeit herrschen dort Temperaturen von über 45°C. 2005 fuhr Jakub Postrzygacz als erster Mensch die gesamte Strecke allein mit dem Fahrrad, in 33 Tagen.

Die Route 66 präsentiert in Queensland das Leben im Outback mal schrill, mal schräg, immer faszinierend und voller Farben. Das Abenteuer beginnt in der Rinderhauptstadt Rockhamton und führt vorbei an Dingo, wo sich im Juli die Meister im Wildhundfallen-Weitwurf treffen, und den Minen bei Emerald bis nach Barcaldine.
Die wichtigste Regel bei ernsthaften Pannen ist, das man sich nicht vom Auto entfernen sollte. Das Fahrzeug wird eher gefunden als eine einzelne Person. Die größte Gefahr ist die Müdigkeit, denn endlos lang ziehen sich die Straßen durch die Landschaft, die sich erst nach Stunden zu ändern scheint. Wer merkt, dass die Aufmerksamkeit nachlässt, sollte eine Pause machen und dabei trotz aller Trockenheit lebende Natur entdecken.

Die zweit häufigste Unfallursache sind Tiere, die besonders nach Einbruch der Dämmerung die Fahrbahn kreuzen. Kängurus, Emus, Rinder und Schafe kann man entdecken aber oft werden sie zu spät erkannt. Wenn möglich sollten Nachtfahrten vermieden werden. Viele Mietwagenversicherungen übernehmen keine Kosten bei nächtlichen Wildunfällen. Eine riesige Staubwolke kündigt die dritte Gefahrenquelle an. Australiens Mega-Trucks. Deutsche Laster sind wahre Winzlinge gegen die berühmten Road Trains. Die 150-200 t schweren Trucks donnern mit Tempo 90 kreuz und quer über den Kontinent, halten nicht für Tiere, und auch sonst eher ungern. Könige der Landstraße sind die Triple Road Trains. Die Kolosse sind mit über 50 m so lang wie drei deutsche Sattelzüge und meist nur transkontinental unterwegs.

Feiertage, Events und Feste in Australien

Da in Australien meist super Wetter herrscht, finden ganzjährig alle Feste und Events unter freiem Himmel statt. Oft geht es dabei sportlich ambitioniert oder kulturell engagiert zu. Hauptsache alle haben ihren Spaß.

Januar

  • Neujahr 1. Januar (Offizieller Feiertag)
  • Australia Day (Nationalfeiertag) Am 26. Januar feiert man im ganzen Land die Ankunft der ersten Flotte im Hafen von Sydney anno 1788 mit vielen Veranstaltungen, wie Paraden, Freiluftkonzerten, Oldtimershows, Modeschauen, Pferderennen, Rodeos, Buschtanz und Feuerwerk.
  • Sydney Festival Unter dem Motto Kunst und Unterhaltung werden bei diesem 3-wöchigen Sydney Festival, Theater, Konzerte, Kulinarisches, Straßenkunst, Musik, Tanz und Jazz geboten.
  • Chinesisches Neujahrsfest Ende Januar/Anfang Februar kann man im Chinesenviertel vieler Städte traditionelle Drachenumzüge, Ausstellungen und Paraden sehen wie beispielsweise in Melbourne den Großen Drachen Dai Loong, (92 m lang) oder das Drachenbootrennen in Sydney (Darling Harbour).
  • Perth Cup Der Perth Cup findet Anfang Januar statt. Westaustraliens bedeutendstes Pferderennen auf der Rennbahn von Ascot bei Perth.
  • Australian Open Für zwei Wochen treffen sich im Melbourne Park jedes Jahr die besten Tennisspieler der Welt.
  • Telstra Country Music Festival Das Festival findet 10 Tage im Januar in Tamworth statt. Über 2500 Konzerte im Entertainment Centre, in Clubs, Pubs, Einkaufszentren, auf den Straßen und selbst in Kirchen. Australiens Country-Music-Hauptstadt zeigt sich im Musikfieber. Um eine Unterkunft sollt man sich rechtzeitig bemühen.

Februar

  • Gay and Lesbian Mardi Gras in Sydney Einen Monat lang präsentieren Schwule, Lesben und Gäste aus aller Welt ein Festival, das mit einer großen Parade und einer Riesenparty endet.
  • Perth Festival Das fast vierwöchige Festival of Perth ist das älteste Kulturfestival Australiens und berühmt für gutes und innovatives Theater.
  • National Multicultural Festival Seit 1999 zeigen in Canberra nationale und internationale Künstler ein Potpourri aus Kunst und Folklore.

März

  • Melbourne Fashion Festival Designer und Händler präsentieren Melbourne als Modehauptstadt des Landes.
  • Australian International Airshow Die größte Luft- und Raumfahrtshow der südlichen Hemisphäre findet in ungeraden Jahren auf dem Avalon Airport von Geelong statt.
  • Canberra Festival Es findet 10 Tage um den 3. Montag im März statt. Die Feierlichkeiten zum Stadtgründungstag umfassen Ballonfahrten, Freiluft-Konzerte, ein Filmfestival und kulinarische Verführungen.
  • Moomba Waterfest Das Fest findet im März, 11 Tage lang statt und endet mit dem Victorian Labour Day. Moomba heißt einfach: Spass haben. Und passend zu diesem Motto ist auf den Straßen von Melbourne und auf dem Wasser allerhand geboten, u.a. auf die Labour-Day Parade.
  • Awakening of the Dragon Festival In Bendigo wird im Rahmen des Bendigo Easter Fair Festival am Ostermontag der größte Drachen der Welt (ca. 100 m lang) durch die Straßen getragen.
  • The Ballarat Begonia Festival Ab dem Freitag des Victorian Labour-Day-Wochenendes (10 Tage lang) findet das Festival statt. dieses weltweit bekannte Begonienfest zieht alljährlich über 100.000 Besucher in das kleine Städtchen südöstlich von Melbourne.

April

  • Anzac Day Kriegsveteranentag am 25. April (offizieller Feiertag)
  • Royal Easter Show Eine Mischung aus Landwirtschaftsausstellung und Vergnügungspark in Sydney.
  • Heritage Festival Australiens bedeutendstes Festival zur Tradition und Kultur der Australier in Canberra, mit über 100 Vorführungen innerhalb von zwei Wochen, die meisten davon kostenlos oder sehr günstig.
  • Rip Curl Pro Dieser internationaler Surfwettbewerb am Bell`s Beach in Torquay findet am Osterwochenende statt. Als Bestandteil des internationalen Grand-Slam-Turniers treffen sich die besten Surfer der Welt.
  • Melbourne International Comedy Festival Das Comedy Festival (3 Wochen lang) gehört zu den drei komödiantischen Großereignissen weltweit, mit mehr als 200 Shows, Filmen und Ausstellungen an 60 verschiedenen Schauplätzen.
  • Targa Tasmania 2000 Kilometer Küsten- und Bergstraßen werden bei der Targa Tasmania Ende April zur Rennstrecke für Autos aller Altersklassen.

Mai

  • Bangtail Muster Findet am 1. Montag im Mai statt. Ein typischer Feiertag im Outback, mit dem in Alice Springs die Viehtreiber Zentralaustraliens für ihre harte Arbeit geehrt werden. Hier kann man Viehtreiber in Aktion erleben und drei Tage lang dreht sich hier alles ums Schafe- oder Rinderhüten.
  • Clare Valley Gourmet Weekend Die Weinkellereien tun sich mit den besten Restaurants zusammen, ein Schlemmererlebnis.

Juni

  • Queens Birthday Geburtstag der englischen Königin am 2. Montag im Juni und damit offizieller Feiertag
  • Laura Aboriginal Dance and Cultural Festival Findet in ungeraden Jahren am letzten Juni-Wochenende statt. Dieses sehr authentische Kulturfestival der Aborigines ist ohne Zweifel die beste Veranstaltung dieser Art in ganz Australien. Von der ganzen Cape-York-Halbinsel und von den Torres Strait Islands kommen die Aborigines zusammen, um sich in traditionellen Tänzen, im Didgeridoo-Spiel und im Bumerangwerfen zu messen. Man sollte sich rechtzeitig anmelden denn die Tickets (3 Tages Pass etwa 50 $) sind auf 5000 limitiert.
  • Sydney Film Festival Am 2. und 3. Juniwochendende findet dieses Festival statt. In den Kinos der Stadt laufen die besten neuen Filme der Welt.
  • Barunga Cultural & Sports Festival Aborigines aus dem ganzen Northern Territory treffen sich Anfang Juni 80 km östlich von Katherine zu vier Tagen Tanz, Sport, Kunst- und Handwerksausstellungen.
  • Merrepen Arts Festival Am ersten Wochenende im Juni präsentieren die Ureinwohner der Region um Daly River (230 km südwestlich von Darwin) ihre kunsthandwerklichen Produkte.
  • Riverland Balloon Fiesta and Country Fair Am frühen Morgen und späten Nachmittag zeigt sich der Himmel über Renmark voller bunter Farbtupfer, zwischendurch kann man sich auf dem kurzweiligen Jahrmarkt vergnügen.

Juli

  • Lions Imperja Camel Cup Am 2. Samstag im Monat geht es beim Lion`s Camel Cup in Alice Springs hoch her. Zahllose Kamele gehen an den Start. Die Rennen, bei denen bis zu 15 Kamele in neun Wettkämpfen gegeneinander antreten, sind ein beliebter Zuschauersport, der als typischer Outback-Event mit viel Lokalkolorit und Bier gefeiert wird.
  • Melbourne International Film Festival Der Schwerpunkt dieses Festivals, das von Ende Juli bis Anfang August stattfindet, liegt auf einheimischen Produktionen.
  • Beer Can Regatta Ganz Darwin versammelt sich an einem Sonntag im Juli oder August am Strand von Mindil, um die traditionelle Regatta zwischen Wasserfahrzeugen zu verfolgen, die ausschließlich aus Bierdosen gebaut sein dürfen. Die Regatta ist aber gezeitenabhängig.

August

  • Henley-on-Todd Regatta Die Henley on Todd Regatta in Alice Springs im ausgetrockneten Todd River ist die wohl skurrilste Bootsregatta auf der Welt. Die abschließende Seeschlacht zwischen dem Allrad-Booten findet unter Verwendung von Mehlbomben und Wasserkanonen statt.
  • Festival of Darwin Dieses Fest findet Mitte August statt und gehört den asiatisch-pazifischen Bewohnern Darwins sowie den Ureinwohnern.
  • Mount Isa Rodeo Der Rodeo beginnt um das zweite Wochenende im August. Beim größten Rodeo der südlichen Hemisphäre messen sich die besten stockmen (Cowboys Australiens) des Kontinents und aus Übersee.
  • Melbourne Writers Festival Einheimische und ausländische Schriftsteller kommen zu Lesungen und Diskussionen Ende August zusammen.
  • Hervey Bay Whale Festival Beim Fest zur Eröffnung der Whalewatching-Saison (Anfang August). Hier wird das Leben auf und im Wasser zelebriert.
  • Shinju Matsuri Festival of the Pearl Dieses Festival ist abhängig vom Naturphänomen “Golden Staircase to the Moon”, gewöhnlich in der zweiten August- oder ersten Septemberhälfte.
    Während des zehntägigen Festivals wird Broomers asiatischer Herkunft gedacht, mit Perlenausstellungen und chinesischen Festlichkeiten.
  • Australian Heritage Festival Eine Woche ursprüngliches Australien-Feeling, mit Ochsenrennen und zünftiger Schafschur im Jondaryan Woolshed.

September

  • Sydney Marathon Einer der wichtigsten Marathonläufe der Welt.
  • Festival of the Winds Am 2. Sonntag im September ist der Himmel über Bondi Beach übersät mit farbenprächtigen Drachen in allen nur denkbaren Formen.
  • Australian Football League Grand Final Findet am letzten Samstag im September in Melbourne statt.
  • Noosa Jazz Fest Während der Festival-Tage Anfang September ertönt in jeder Kneipe der Stadt Jazz vom Feinsten.
  • Floriade Canberra Australiens größte Blumenausstellung feiert den Frühling mit einem jährlichen wechselnden Thema Mitte September bis Mitte Oktober.
  • Birdsville Races Mit Geländewagen, Sportflugzeugen und Bussen pilgern Tausende Menschen aus dem ganzen Land, am ersten Wochenende im September, in dieses abgelegene, schwer erreichbare Wüstennest, nur um ein Dutzend Galopprennen auf der Rennbahn etwas südöstlich des Örtchens und ein originelles Rahmenprogramm zu sehen. Mit Bierdosenzielwurf, Männerstriptease und Fred Brophy´s legendärer Boxgruppe.

Oktober

  • Supercheap Auto 1000 In der Woche vor dem NSW Labour Day findet das beliebteste sechsstündige Autorennen am Mount Panorama statt.
  • The Australian Motorcycle Grand Prix Das erste Rennereignis im Kalender der internationalen Motorradrennen findet Anfang Oktober auf Philip Island statt.
  • Melbourne International Festival of the Arts Neben einheimischen und internationalem Theater kommen Musik, Tanz, bildende Künste und Performances ab Mitte Oktober zur Geltung.

November

  • Melbourne Cup Carnival Das Rennen, das die Nation zum Stillstand bringt findet am ersten Dienstag im November (Feiertag in Victoria) statt. Millionen Australier wetten, fiebern vor dem Radio oder Fernseher mit und feiern Melbourne Cup Partys. Zum Rennen trägt die High-Society die ausgefallensten Kreationen der Saison. Wer das Glück hat, für dieses Rennen mit Modeschau ein Ticket zu bekommen, wird einen unvergesslichen Tag erleben. Für alles anderen gilt das Motto: auf zum nächsten Pub, Australiens Seele spüren und mit den Aussies in Kontakt kommen. In Victoria ist dieser Tag ein Feiertag.
  • Wangaratta Festival of Jazz Seit 1990 hat sich das Festival zum wichtigsten Jazz- und Blues-Event des Landes entwickelt und internationale Anerkennung erlangt. Die 90 Veranstaltungen mit über 350 Künstlern erstrecken sich auch auf die umliegenden Weinbaugebiete.
  • Fremantle Festival 10 Tage voller Ausstellungen, Konzerte und Straßenkarneval
  • O´Reilly´s Bird Week Veranstaltet von O´Reilly´s Guesthouse, wird dieses Treffen im Lamington National Park Anfang November allen Erwartungen der Vogelliebhaber gerecht.
  • Ngan Girra Festival Im Mungabareena Reserve (Albury, Victoria) gilt als wichtige Begegnung zwischen Weißen und Ureinwohnern. Verschiedene Aborigine-Gruppierungen präsentieren ihre Kunst und Kultur, Geschichtenerzählen und Tanz.

Dezember

  • Sydney-Hobart-Regatta Findet vom 26.12 bis 1.1 statt. Australiens wichtigstes “ocean race” führt über 640 Seemeilen von Sydney nach Hobart. Der Startschuss zur berühmten Hochseeregatta fällt im Hafen von Sydney. Zahlreiche Medienboote und eine große Zuschauerflotte begleiten die schnittigen und eleganten Rennjachten aus aller Welt in Richtung offenes Meer. Unterwegs dezimiert die stürmische Bass Strait meist das Feld. Schauplatz des Festivals ist Hobart.

Kurzer Leitfaden für das Verhalten in Australien

Die sprichwörtlich australische Hilfsbereitschaft kann man auf dem fünften Kontinent häufig erleben. Ihre lockere Begrüßung mit G`day und die alltägliche Anrede mit Vornamen auch bei Fremden lässt einen auf den ersten Blick lockerer wirken, als man tatsächlich ist. Im Alltag merkt man schnell das die Australier sehr auf Höflichkeit und Diplomatie bedacht sind und deutlich zurückhaltender mit Kritik sind als Mitteleuropäer. So entschuldigen sich Australier lieber einmal zu viel als zu wenig. Zum guten Ton gehört es auch, im einsamen Outback entgegenkommende Autofahrer zu grüßen, in dem man die rechte Hand oder den rechten Zeige- und Mittelfinger kurz hebt. Abgehobene Angeber, die “Tall Poppies”, werden von den Australiern gern wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht.

“Smart casual” ist der dress code in Australien. Die Kleidung darf leger und locker, muss aber gepflegt und sauber sein. mit nacktem Oberkörper in den Pub, nur in Schlappen in eine Bar zu gehen, das ist verpönt. In guten Restaurants und bei kulturellen Abendveranstaltung wird Wert auf ein “formal attire” gelegt, zu dem für den Herrn Krawatte und Jackett gehören. Ein Trinkgeld zu geben ist in Australien nicht allgemein üblich. In guten Restaurants wird jedoch bis zu zehn Prozent des Rechnungsbetrages an Trinkgeld hinterlassen.

Klima in Australien

Wegen der Größe des Landes gibt es in puncto Wetter so ziemlich alles, von sengender Hitze bis zu eiskalten Nächten. Die Jahreszeiten in Australien sind denen in Europa genau entgegengesetzt. Von September bis November ist Frühling, Sommer von Dezember bis Februar, Herbst von März bis Mai und Winter von Juni bis August. Die große Nord-Süd Ausdehnung des fünften Kontinents sorgt dafür, dass Australien zu einem Drittel im tropischen Klima und zu zwei Dritteln in der gemäßigten Zone liegt. Als Klimatrennlinie gilt der Wendekreis des Steinbocks, der auf der Höhe Townsville, Alice Springs, verläuft. Der äußerste Norden (Cape York, Darwin, die Kimberleys) ist tropisch udn weist von November bis April/Mai dramatische Niederschläge auf, sodass Reisen dann nur eingeschränkt möglich sind. Der größte Teil des Landes ist subtropisch, im Zentrum dazu aber sehr trocken, mit nur geringen Niederschlägen. Der Süden (Victoria, Sydney, Tasmanien) weist gemäßigtes Klima auf, ähnlich wie Europa. Eine ideale Reisezeit für das ganze Land lässt sich daher nicht empfehlen.

Der tropische Norden
Für den tropischen Norden mit dem Great Barrier Reef sind die trockenen Wintermonate der “dry season” (Mai-Oktober) eindeutig die beste Reisezeit. Optimal sind Juni bis August mit sehr wenig Regen und Sonnenschein bei mittleren Tagestemperaturen von 24°C (Townsville) bis 26°C (Cairns). Nahezu 30°C werden dann noch an der Nordspitze der Cape-York-Halbinsel gemessen. Das Meer hat nördlich von Townsville und am Great Barrier Reef auch im Winter (ohne gefährliche Meerestiere) ideale Badetemperaturen von mindestens 22 °C bis 24°C. Recht stabiles Wetter prägt auch die Monate Mai und September/Oktober. Eine gewisse Ausnahme ist der Küstenabschnitt Townsville/Cairns, wo die Great Diving Range ans Meer herantritt und der Südostpassat, je nach Wetterlage, selbst in der Trockenzeit einige Regentage bringt. Die vorgelagerten Riffinseln bleiben sonnig. Ab Oktober steigt in Nordqueensland aber die Gewitterneigung deutlich an, mit der Gefahr von Überflutungen. In der wet season von November bis April gibt es oft heftige Monsunregen mit erhöhtem Risiko von Wirbelstürmen für alle Küstenbereiche nördlich des Wendekreises und das gesamte Great Barrier Reef.

Der gemäßigte Süden
Für Reisen in die Küstenregion südlich des Wendekreises bieten sich, bis auf den Winter, alle Jahreszeiten an. Zwar ist der Sommer im südlichen Queensland mit mittleren Tageshöchsttemperaturen um 30°C (Brisbane) und oft drückender Schwüle nicht jedermanns Sache, doch nach Süden werden die Bedingungen schnell erträglicher. Zwischen Sydney und Melbourne und in den Blue Mountains sind 24°C bis 28°C im Sommer normal. Werte von über 40°C sind bei Winden aus dem heißen Zentrum Australiens selbst in Küstennähe möglich.

Das Outback mit Uluru (Ayers Rock)
Abseits der Küsten erreichen die Sommertemperaturen rasch bis zu 40°C. Daher sollte man für Fahrten ins rote Herz Australiens und zum Uluru/Ayers Rock die gemäßigten Frühjahrs- und Herbstmonate wählen. Im Winter liegen die Tagestemperaturen bei 18°C bis 20°C und auch die Sonne spielt mit, aber die Nachtfröste können unter -5°C sinken und einem schon zusetzen.

Wassertemperaturen
Das Meer ist im Februar am wärmsten. Bis zu 29°C werden rund um die Cape-York-Halbinsel und am nördlichen Great Barrier Reef gemessen, maximal 25°C bei Brisbane, 23°C an den Traumstränden von Sydney, aber höchstens 16°C bis 18°C vor Melbourne.

Wie Australien entstanden ist

Vor ungefähr 65 Millionen Jahren brach Australien vom riesigen Superkontinent Gondwanaland ab begann die langsame Wanderungen zu seinem geschiedenen Platz im südlichen indischen und pazifischen Ozean. Es war schon damals geologisch uralt. Einige Formationen an der Nordwestküste war mit über 3 Milliarden Jahren zu den ältesten des Planeten. 3,4 Milliarden Jahre alte Felsen, die man nahe der entlegenen Stadt Marbel Bar, enthalten Stromatoliten, primitive blaugrüne Algen, die als ältester Lebensform der Erde gelten. Spuren im roten Sandstein des Kalbarri Nationalpark in Western Australia stammen von 2 m langen amphibischen Skorpionen und auch längeren Wasser-Hudertfüßlern, die vor ca 420 Millionen Jahren an Land kamen. Das Fossil eines 1,52 Zentimeter langen, einer Schabe ähnlichen Tieren namens Kalbarria, das man in der Nähe fand, ist bei weitem das älteste seiner Art und vielleicht Ahne aller Insekten.
Wind und Regen erodierten im Laufe der Jahrmillionen einst turmhohe Berge zu Höckern. Australien ist heute der flachste aller Kontinente. Die signifikanteste Bergkette ist die Great Diving Range, die sich an der Ostküste von Victorias Grampian Ranges zu den Bergen im Norden Queenslands zieht. Zu dieser Kette gehört der höchste Punkt des Kontinents, Mount Kosciuszko (2230 Meter) in New South Wales. Westlich des Gebirgszugs bis zum indischen Ozean ist der ganze Kontinent flach. Ausnahmen sind die Flinders Ranges in South Australia, die felsigen Berge von Western Australias zerklüftetem Nordwesten und die weltberühmte Felsformation Uluru und Kata Tjuta (beziehungsweise Ayers Rock und Olgas). Auch wenn es hier und da Anzeichen seismischer Aktivität gibt, am bemerkenswertesten war ein Erdbeben der Stärke 5,9 auf der Richterskala nahe Newcastle, New South Wales, im Jahr 1989, gehört Australien zu den seismisch stabilsten Landmassen. Geologisch gesehen, sind die Prozesse in Australien abgeschlossen.
Der größte und einzige schiffbare Fluss ist der Murray-Darling, der über 2655 Kilometer von den Bergen Victorias zur Küste von South Australia durch vier Bundesstaaten fließt. Er bewässert ein Siebtel des Kontinents und die fruchtbarsten Bereiche des Ackerlandes. Obwohl das Outback rau und trocken ist, liegt es doch auf dem Great Artesian Basin, einer riesigen Wasserquelle, wie Australiens Schafe und Rinder versorgt.

Bodenschätze
Die wankelmütige Geologie ließ Australien allein in einer der abgeschiedenen Ecken der Erde, und noch dazu zu großen Teilen unbewohnbar, doch sie hat diese Unbequemlichkeiten mehr als wettgemacht, indem sie das Land zu einem wahren Schatzkästlein an Edelmetallen, Kohle, Erdgas, Diamanten, Uran und Opalen machte.
Der berühmte Goldrausch in Victoria in den 50erJahren des 19. Jahrhunderts veränderte das Gesicht des Landes für immer. Von Gold angelockt, strömten zehntausende von Schürfern aus der ganzen Welt nach Australien. Manche fanden riesige Mengen, die meisten jedoch nichts, doch sie blieben gegründeten Familien, Farmen, Geschäfte und Städte. Dem Goldrausch Victorias folgten Funde in Western Australia und Queensland. Bis heute ist Australien eine der reichsten Goldstätten mit einer Jahresproduktion von über 200 Tonnen.

Viel davon kommt aus Tagebau-Minen in Western Australia, Nord-Queensland und der abgeschiedenen Tanami Desert in Northern Territory. Die Super Pit Minen nahe Kalgoorlie in Western Australia gehört zu den weltweit größten Goldminen mit einer Jahresproduktion von über 800000 Unzen (22676 kg). Man plant, sie auf über eine Million Unzen zu steigern. Die Mine kann auf Führungen besichtigt werden.

1883 stolperte ein Cowboy in Broken Hill im äußersten Westen von New South Wales über den größten je gefundenen Erzgang (mehr als 7 km lang) mit Silber-, Blei- und Zinkvorkommen. Dieser einzelne Klotz enthielt mehr als 280 Tonnen Metall. Australiens größte Bergwerksunternehmen schöpfen die Ressourcen noch immer aus. Die fröhliche alte Bergbaustadt mit schönen Pubs und großartiger Architektur ist bei Touristen, Künstlern und Filmcrews beliebt, die im klaren Wüstenlicht Werbespots und Filme drehen. Es gibt Führungen durch zwei Minen unter der Erde und für Klaustrophobe eine nachgebaute Mine in der Stadt.

Mount Isa im Nordwesten Queenslands ist eine weitere Lagerstätte von Silber, Blei, Zink und Kupfer, die seit 1923 abgebaut wird. Besucher können auch hier unter der Erde gehen. Noch unberührt sind weitere Zinkressourcen etwa 320 Kilometer nordwestlich von Mount Isa.
South Australia machte sein erstes Vermögen mit Kupfer, das man in Kapunda, Burra und um die Halbinsel York fand. Später entdeckte man in der riesigen Olympic Dam Mine in der Wüste von South Australia so große Kupfer- und Uranlager, das der Abbau noch mehrere hundert Jahre fortgesetzt werden könnten. Auch hier können Touristen die Mine besichtigen.
Coober Pedy am Stuart Highway, etwa acht Autostunden (850 km) von Adelaide, fördert fast 85 Prozent aller Opale weltweit. Läden verkaufen Opale, Führungen durch die Abbaufelder werden arrangiert, und wenn man will, kann man sich eine Erlaubnis einholen und selber graben.

West Australien ist wahrscheinlich die mineralienhaltigste Zone der Welt, mit riesigen Vorkommen an Gold, Nickel und Mineralsand. Das eisenreiche Pilbara macht Australien zu einem der größten Eisenerzexporteure weltweit. Die Argyle Diamond Mine in der Kimberly- Region ist die größte Diamantenmine der Welt. Sie produziert über 35 Millionen Karat im Jahr, mehr als ein Drittel der Weltproduktion, darunter fast alle der sehr seltenen rosa farbigen. In Antwerpen werden diese Diamanten schon mal für eine Million Dollar pro Karat gehandelt. In Kununurra, 192 Kilometer nördlich der Mine, werden Führungen organisiert.
Der Meeresboden vor der Küste von Western Australia ist Heimat unzähliger Perlenaustern. Der historische Perlenfischerhafen Broome, heute beliebter Ferienort, ist das Zentrum einer modernen Perlenindustrie mit einem Jahresumsatz von 164 Millionen Australische Dollar. In dem türkisen Wasser der Timorsee vor Australiens Nordwestküste gibt es Sandsteinformationen mit Milliarden Kubikmeter Erdgas.

In den felsigen Gebirgsketten der einsamen Pilbara-Region in Western Australia, etwa 1600 Kilometer nördlich von Perth, gibt es einige der weltweit größten Eisenminen. Sie produzieren jährlich 120 Millionen Tonnen Eisen, das von den längsten Güterzügen der Welt (bis zu 1,6 km lang) zu den Häfen von Port Hedland und Karratha transportiert wird. Wie fast alle Bergbaustätten Australiens kann man auch diese besuchen, doch für die meisten Touristen liegen sie zu weit ab. New South Wales und Queensland haben große Kohleflöze, von hoher Qualität und in bequemer Nähe zu den Küsten, was zu Australiens Status als weltweit größter Exporteur von aus dem Meer gewonnener Kohle beiträgt.
Unter den sturmtosten Gewässern der südlichen Küste Victorias liegt das riesige Bass-Strait-Ölfeld. In Tasmanien gibt es Zink-, Gold-, Zinn-, und Kupferlager. Einige der weltweit reichhaltigsten Ablagerungen von Bauxit (für die Herstellung von Aluminium) liegen nahe Weipa auf der Halbinsel Cape York am Golf von Carpentaria, nur ein Kilometer von der Stelle entfernt, wo die ersten Holländer das Land als unfruchtbar abtaten.

Politik in Australien

Australien ist seit 1901 ein föderativer Staat mit Regierungssitz in der eigens dafür gegründeten Hauptstadt Canberra. Jeder Bundesstaat hat seine eigene Regierung. Für die Zentralregierung wurde das Zweikammersystem (Unter- und Oberhaus) aus England übernommen. Größte politische Gruppen sind Linke (Labor) und Rechte (Koalition aus liberalen und nationalen Parteien.) Regierungschef ist der Premierminister.

Australien ist Mitglied des britischen Commonwealth, das sich zwar selbst regiert, dessen nominelles Staatsoberhaupt aber die britische Königin ist. Ein Generalgouverneur ist der nationale Vertreter der Monarchie, wobei in der letzen Zeit heftig über die Zukunft als Republik diskutiert wird. Die Befürworter des jetzigen Systems argumentieren, dass die Staatsform wesentlich zu einer der stabilsten Gesellschaften der Welt beigetragen hat, Gegenstimmen argumentieren, dass der Treueeid auf die britische Königin kaum Bedeutung für eine Bevölkerung habe, die aus Einwanderern vieler unterschiedlicher Nationen besteht. So ist es nur eine Frage der Zeit, bis Australien offiziell Republilk wird. Der Nationalcharakter ist von der Insellage und der dünnen Besiedlung geprägt, weit entfernt von den europäischen Wurzeln und Südostasien geografisch viel näher. Immer stärker setzt sich die Erkenntnis durch, dass das Land seinen Blick in die Zukunft stärker auf die Pazifikregion richten muss. Schon jetzt werden die Geschäftsbeziehungen zu Indonesien und Japan intensiviert.

Badeurlaub in Australien

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Die einschließlich der Inseln 47000 km Küste Australiens bietet unzählige lange Sandstrände und kleinere felsige Badebuchten. Vielerorts herrschen ideale Bedingungen für Strandwanderer und Wassersportler. Surfen, Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen führen die Hitliste der sportlichen Vergnügungen in Australien an. An vielen Stellen herrschen gefährliche Meeresströmungen, auch Rip-Strömungen genannt, die Badende hinaus aufs Meer ziehen. Es wird daher empfohlen, nur an von Mitgliedern der Surf Life Saving Association bewachten Stränden, die mit rotgelben Fahnen markiert sind, Wassersport zu treiben. Und nicht vergessen. Immer Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor benutzen und schützende Kleidung und einen Hut anziehen. Der bei Sydney gelegene Bondi Beach ist Australiens beliebtester und daher oft überfüllter Strand. Er wird auch von vielen Surfern frequentiert. Zu den bevorzugten Badeplätzen zählen ferner in Victoria die Strände von Gippsland und entlang der Great Ocean Road sowie der südaustralischen Insel Kangaroo Island. In Queensland locken südlich von Brisbane die Strände der Gold Coast, nördlich der Hauptstadt die familienfreundliche Sunshine Coast. Während der Badebetrieb an der Gold Coast recht lebhaft ist, mit Hotspots für Surfer und allen Arten von Unterhaltung und Unterkünften, findet man an der Sunshine Coast noch vielfach Erholung in ruhig gelegenen Küstensiedlungen. Ebenfalls in Queensland, unweit nördlich von Maryborough, liegen die geschützten Strände der Hervey Bay. Diese Sandstrände sind sehr gut für Kinder geeignet, da sie flach abfallen und das Wasser ruhig ist. Noch weiter nördlich, vor Townsville, liegt Magnatic Island, ebenfalls mit schönen langen Sandstränden, v.a. die 3 km lange Horseshoe Bay. Berühmt ist auch der Four Miles Beach bei Port Douglas nördlich von Cairns. Im Norden Westaustraliens erstreckt sich bei Broome der 24 km lange, unglaublich breite Cable Beach, wo allerdings der Gezeitenwechsel sehr stark ist. Schöne Badestrände und exzellente Surfreviere gibt es auch am Indischen Ozean westlich und nordwestlich von Perth. Auskunft über FKK-Strände erhält man in den örtlichen Tourismusstellen.

Geschichte von Australien

Die ersten Bewohner kamen im Zuge einer großen Völkerwanderung vor mindestens 50.000 Jahren aus Asien nach Australien. Sie kamen zu Fuß in kleinen Booten, mit vielen Zwischenstationen, die heute nicht mehr möglich wären. Das Klima war damals wesentlich kühler. Eine Eiszeit hatte auf der Nordhalbkugel viel Wasser in kilometerdicken Eisschollen gebunden, so dass der Meeresspiegel etwa 122 Meter niedriger war als heute. So konnte man die Torres Strait von Neuguinea nach Australien trockenen Fußes überqueren, und die indonesische Insel Timor lag nur 96 Kilometer von der australischen Nordküste entfernt.

Niemand weiß, warum die Menschen kamen. Vielleicht aus Rastlosigkeit oder Not, oder sie wurden von mächtigeren Stämmen gen Norden getrieben. Sie erschienen auf der Bildfläche und fingen an, sich auf dem Kontinent zu verteilen. Weitere Völkerwanderungen folgten, die letzte vor etwa 5000 Jahren. Mindestens zwei Menschentypen machten diese Wanderung. Eine kräftige Rasse, die die Anthropologen “robust” nennen, und eine schlankere, “grazile” Rasse. Die heutigen Aborigines sind Nachkommen der “Grazilen”. Sie verteilen sich weitflächig auf dem Land, auf dem in jenen Tagen so bizarre Tiere wie bis zu drei Meter große Kängurus und Wombarts von der Größe eines Nashorns lebten. Archäologen fanden nahe Melbournes Tullamarine Airport 40.000 Jahre alte Camps, im Nepean Valley bei Sydney 45.000 Jahre alte Steinwerkzeuge und in einer Höhle bei Hobart 35.000 Jahre alte Knochen. (Damals konnte man vom heutigen Festland nach Tasmanien gehen, ohne Nasse Füße zu bekommen. Im Lake Mungo National Park in New South Wales entdeckten Anthropologen die verbrannten Überreste einer 35.000 Jahre alten Frau, die erste bekannte Leichenverbrennung. Vieles von dem, was wir über diese frühen Australier wissen, stammt von Steinwerkzeugen, Lagerresten und Felsenkunst. Der Zugang zu einigen dieser heiligen Stätten, Friedhöfe und Höhlengalerien ist Nichtaborigines verboten, aber es gibt Tausende von Felsenmalereien, vor allem in Kakadu und auf Cape York, die Touristen offen stehen, meist jedoch nur in Begleitung eines Aborigine-Führers.

Vor etwa 8000 Jahren begann die Erde sich zu erwärmen. Das Eis schmolz, der Meeresspiegel stieg, und die Ebenen, auf denen sich viele Generationen von Aborigines niedergelassen und gejagt hatten, wurden seichtes Wasser. Der Golf von Carpentaria, die Torres Strait und die Bass Strait. Große Felsenkunst Galerien im Kakadu National Park im Northern Territory und in der rauen Kimberly-Region erzählen die Geschichte jener Tage. Wüstenszenen wichen einer Küstenlandschaft voller Bäume, tanzende Figuren wichen Speer schwingenden Menschen. Vielleicht repräsentieren diese Szenen den Konflikt, als Tieflandbewohner vom steigenden Wasser auf das höher gelegene Land ihrer Nachbarn getrieben wurden. Als das Wasser nicht mehr weiter stieg und Australien seine jetzige Form annahm, saßen die Aborigines auf ihrer Insel fest und zwar ungestört, bis an einem Sommertag 1788 eine Flotte aus elf englischen Schiffen, bekannt als “First Fleet”, in die Botany Bay segelte. Die ersten aufgezeichneten Worte der Aborigine zu einem Weißen waren “Warra Warra!”. Übersetzt bedeutet es: “Geh weg!”.

Frühe Seefahrer
Australiens “Entdeckung” durch Capitain Cook im Jahr 1770, seine unerschütterliche, “bis zu den Schnürsenkeln” britische Vergangenheit und der Union Jack in der Flagge lässt einen leicht übersehen, dass die Engländer recht spät die Antipoden erforschten. Andere waren vor ihnen hier, auch wenn sie nur Schiffswracks und Ortsnamen hinterließen. Auf einer modernen Karte Australiens kann man lesen, welche Europäer den Kontinent besuchten.

Tasmanien, Cape Leeuwin (in Western Australia) und Groote Island (in Queensland) sind holländische Bezeichnungen aus dem 17. Jh, als der Kontinent als Neu-Holland bekannt war. Der Bonaparte-Archipel im Northern Territory und die Fleurieu-Halbinsel in Southern Australia wurden von den Franzosen getauft. Der Name der Houtman Abrolhos Islands ( in Western Australia), wo man frühe Wracks fand, ist von dem portugiesischen Begriff für “Halte deine Augen offen” abgeleitet. Die Torres Strait, die Cape York von Papua-Neuguinea trennt, ist nach dem Spanier Luis Torres benannt, der die Meerenge 1607 durchsegelte und es irgendwie schaffte, den Kontinent zu übersehen.

Das ist die Kurzfassung der frühesten europäischen Geschichte des Kontinents, einer 7,8 Millionen km² großen Landmasse in der hintersten Ecke des Südpazifiks, entdeckt und vermessen druch eine Reihe von Unfällen, zufälligen Landungen, verpassten Chancen und sonstigen Umständen.

Anreise nach einer der Hauptstädte in Australien

Mit dem Flugzeug
Rund 20 Stunden dauert die reine Flugzeit von Mitteleuropa an die Ostküste Australiens. Die meisten Besucher landen in Sydney oder Melbourne. Weitere internationals Flughäfen gibt es in Perth, Brisbane, Adelaide, Cairns und Darwin. Wem der Direktflug zu anstrengend ist, der hat die Möglichkeit, die günstigen Stopover Programme der Airlines für einen Zwischenstopp zu nutzen, u.a. in Dubai, Singapur, Hongkong, Kuala Lumpur oder Bangkok. Die wichtigsten Airlines, die Australien regelmäßig anfliegen, sind British Airways, Emirates, Lufthansa, Malaysia Airlines, Quantas, Singapore Airlines und Thai Airways. Seit 2007 setzt Singapore Airlines auf Flügen von Singapur nach Sydney den Großraumjet A 380 ein, seit 2008 auch nach Melbourne. Günstige Verbindungen zwischen Asien udn Australien schafft Tiger Airways. Die preisgünstigste Reisezeit ist zwischen April und Juni, die teuerste kurz vor Weihnachten.

Mit dem Schiff
Die Ostküste Australiens wird von Kreuzfahrtreedereien wie P & O, Cunard Lines und Hapag-Lloyd angesteuert. Wer Zeit und Muße mitbringt, kann Australien auch in 12 Wochen mit dem Frachtschiff erreichen. Von Hamburg aus geht es vorbei an Malta durch den Suezkanal und via Singapur nach Sydney, Brisbane, Melbourne und Adelaide.

Mit dem Bus
Unglaublich, aber wahr. Seit April 2009 bietet OzBus einen regelmäßigen Busservice von Berlin nach Sydney. Die Tour durch drei Kontinente und 17 Länder dauert zwei Wochen und wird auch zwischen London und Sydney angeboten.

wichtige Reisedokumente
Für eine Einreise nach Australien benötigen alle ausländischen Staatsbürger einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass bzw. Kinderausweis und ein Visum. Bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu drei Monaten (Short Stay) wird es als ETA (Electronic Travel Authority) bei der Reisebuchung von Airlines oder Reisebüros kostenlos ausgestellt. Während der eingedruckten Gültigkeitsdauer des Visums ist eine mehrfache Einreise nach Australien möglich. Ausführliche Infos zu den Touristen-, Working Holiday- und, Business-Visa gibt es auf der staatlichen Website http://www.border.gov.au/ Wer einen Wagen mieten will, braucht zusätzlich einen Internationalen Führerschein. Unterlagen wie Impfpass und Mitgliedsausweis eines Automobilklubs können hilfreich sein. Fotokopien der Reisedokumente erleichtern bei Verlust die Beschaffung von Ersatzpapieren.

Die verschiedenen Zeitzonen in Australien

Australien hat verschiedene Zeitzonen. Die Sommerzeit, in Down Under Daylight Saving Time genannt, ist leider nicht einheitlich festgelegt und auch die Start- und Enddaten variieren. In Australian Capital Territory, New South Wales, South Australia und Victoria endet die Sommerzeit Anfang April, in Western Australia bereits Ende März, d.h., die Uhr wird um eine Stunde vorgestellt. In Tasmanien beginnt die Sommerzeit bereits Anfang Oktober. Keine Sommerzeit gibt es im Northern Territory und in Queensland. Western Australia will noch entscheiden ob die Sommerzeit auch künftig verwendet wird.

Allgemeine Informationen über den Kontinent Australien

Der Australische Kontinent, auch das „südliche Land“ genannt liegt auf der Südhalbkugel nordwestlich von Neuseeland und südlich von Indonesien und Papua-Neuguinea. Zur australischen Hauptlandmasse gehört sowohl die vorgelagerte Insel Tasmanien im Süden sowie noch viele weitere kleinere Inseln. Zum Außengebiets Australien zählen die Kokos-, Weihnachts-, und Norfolkinseln, die Ashmore – und Cartierinseln, die McDonald- und Heard Inseln und auch die Macquarieinsel. Des Weiteren gehört auch das Antarktis Territorium zum Außengebiet Australiens dazu.

 

Flächenmäßig ist Australien der sechstgrößte Staat der Welt mit einer Gesamtfläche von 7,6 Millionen km². Auf dieser Fläche, die sich über drei Zeitzonen erstreckt, leben allerdings nur 20 Millionen Einwohner. In Deutschland leben dazu im Gegensatz etwa 80 Millionen Menschen auf einer Fläche von 357.000 km². Somit ist Australien fast 21-mal größer als Deutschland.
Australien hat eine Ost-West Ausdehnung von etwa 4.000 km und die Nord-Süd Ausdehnung beträgt ca. 3.700 km.
Viele Landesteile im westlichen und zentralen Australien sind nicht bewohnbar. Dieses Gebiet wird als Outback bezeichnet und wird als Weidewirtschaft für die etwa 26 Millionen Rinder und 132 Millionen Schafe genutzt.
Australien lässt sich in sechs Bundesstaaten und 2 Territorien unterteilen.
New South Wales, Queensland, Südaustralien, Tasmanien, Victoria und Westaustralien sind die Bundesstaaten und die Territorien sind Australian Capital Territory und Northern Territory. Als unabhängiges Gebiet gelten noch die Norfolkinseln.
Die fünf größten Städte Australiens sind:

  1. Sydney mit etwa 4 Mio Einwohnern
  2. Melbourne mit 3,03 Mio Einwohnern
  3. Brisbane mit 1,4 Mio Einwohnern
  4. Perth mit 1,2 Mio Einwohnern
  5. Adelaide mit 1,1 Mio Einwohnern

Diese Städte sind nicht nur die größten in Australien sondern gleichzeitig auch die bekanntesten. Canberra ist die Hauptstadt Australiens und liegt zwischen Melbourne und Sydney. Dort leben auf einer Fläche von 805,6 km² etwa 308.700 Einwohner. Der höchste Berg, der gleichzeitig auch der einzige Vulkan Australiens ist, ist der Mount Kosciuszko mit 2230 Metern. Er liegt auf der unbewohnten Insel Heard. Auf der Insel Cape York im Nordosten von Australien findet man tropischen Regenwald und das weltberühmte Great Barrier Reef verläuft über mehr als 2000 km an der östlichen Halbinsel Küste Australiens entlang.

Australien ist ein phantastischer und abwechslungsreicher Kontinent der jedes Jahr mehr Urlauber anzieht. Wer möchte nicht einmal die roten Wüsten, tropischen Regenwälder oder weißen Strände Australiens sehen oder auch mit Delfinen schwimmen, im Sommer Ski fahren oder im Outback zu zelten? All das ist in Australien möglich und macht diesen Kontinent zu einem unvergesslichen Erlebnis für jeden Reisenden. Dieses Land bietet jede Menge Möglichkeiten seinen Urlaub ganz individuell zu gestalten. Es ist ein Paradies für Reiselustige und bietet ebenso vielseitige Arbeitsmöglichkeiten für Rucksackreisende.
Australien gehört deshalb nicht umsonst seit Jahren zu einem der beliebtesten Reiseziele der Welt.